Alpiner Ingenieurbau
Referenzen

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Waldweg Schifer/Schwendi, Klosters

 

2016-2021

Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft/Prättigau/Davos

Projektierung / Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
3.0 Mio Fr.

Beim Waldweg Schifer/Schwendi handelt es sich um eine Instandstellung. Er erschliesst weite Teile der Schutzwälder am Nordhang von Klosters. Die tur gmbh wurde mit der Projektierung sowie der örtlichen Bauleitung beauftragt.

Mit dem Weg wird Schutzwald erschlossen. Die Weglänge beträgt 5.2 km, die Ausführung entspricht dem Typ Waldstrasse Standard des AWN mit einer Fahrbahnbreite von 3.3 m sowie einem Bankett von 0.5 m.
Im Rahmen des Projektes wurden Entwässerung ersetzt oder neu erstellt sowie in den teils steilen Geländepassagen Blocksteinmauer realisiert. Weiter wurde die Tragschicht verstärkt sowie die Verschleissschicht neu eingebaut. Zur Querung des Cunscharüelbaches wurde ein Durchlass durch eine Brücke mit 6 m Spannweite ersetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Waldweg Schifer/Schwendi, Klosters

 

Jahr
2016-2021

Auftraggeber
Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft/Prättigau/Davos

Projektierung / Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
3.0 Mio Fr.

Beim Waldweg Schifer/Schwendi handelt es sich um eine Instandstellung. Er erschliesst weite Teile der Schutzwälder am Nordhang von Klosters. Die tur gmbh wurde mit der Projektierung sowie der örtlichen Bauleitung beauftragt.

Mit dem Weg wird Schutzwald erschlossen. Die Weglänge beträgt 5.2 km, die Ausführung entspricht dem Typ Waldstrasse Standard des AWN mit einer Fahrbahnbreite von 3.3 m sowie einem Bankett von 0.5 m.
Im Rahmen des Projektes wurden Entwässerung ersetzt oder neu erstellt sowie in den teils steilen Geländepassagen Blocksteinmauer realisiert. Weiter wurde die Tragschicht verstärkt sowie die Verschleissschicht neu eingebaut. Zur Querung des Cunscharüelbaches wurde ein Durchlass durch eine Brücke mit 6 m Spannweite ersetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Waldweg Grosswald, Klosters

 

2016-2018

Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
1.8 Mio Fr.

Der Waldweg Grosswald befindet sich unmittelbar nördlich von Klosters und erschliesst die bewaldete Bergflanke westlich vom Tal. Es handelte sich um einen Neubau.

Mit dem Weg wird Schutzwald erschlossen. Die Weglänge beträgt 1’200 m, die Ausführung entspricht dem Typ Waldstrasse Standard des AWN mit einer Fahrbahnbreite von 3.3 m sowie einem Bankett von 0.5 m.
Im Rahmen des Projektes wurde zudem eine Brücke mit 5 m Spannweite realisiert. Da teils steile Geländepassagen durchquert werden mussten, wurden umfangreiche talseitige Stützkonstruktionen (Blocksteinmauern, Betonkordon vorfabriziert) erstellt. Weiter wurden Gewässerschutzmassnahmen in einer Quellschutzzone ausgeführt.

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Waldweg Grosswald, Klosters

 

Jahr
2016-2018

Auftraggeber
Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
1.8 Mio Fr.

Der Waldweg Grosswald befindet sich unmittelbar nördlich von Klosters und erschliesst die bewaldete Bergflanke westlich vom Tal. Es handelte sich um einen Neubau.

Mit dem Weg wird Schutzwald erschlossen. Die Weglänge beträgt 1’200 m, die Ausführung entspricht dem Typ Waldstrasse Standard des AWN mit einer Fahrbahnbreite von 3.3 m sowie einem Bankett von 0.5 m.
Im Rahmen des Projektes wurde zudem eine Brücke mit 5 m Spannweite realisiert. Da teils steile Geländepassagen durchquert werden mussten, wurden umfangreiche talseitige Stützkonstruktionen (Blocksteinmauern, Betonkordon vorfabriziert) erstellt. Weiter wurden Gewässerschutzmassnahmen in einer Quellschutzzone ausgeführt.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Lawinenverbauung Geisshorn–Arensa

 

2010–2012

Tiefbauamt Graubünden

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Präuttigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
6.5 Mio. Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Schneenetze Typ Geobrugg Dk 4.0 und Dk 3.5, 2060m

Die Nationalstrasse A28 sowie die Kantonsstrasse sind auf der Teilstrecke Umfahrung Saas durch Lawinen gefährdet. Ereignisse wie 1999 führten zu einer vorübergehenden Sperrung der Kantonsstrasse. Die tur gmbh hat die Projektierung durchführt und die Realisierung begleiten.

SRF-Einstein-Beitrag

Aus dem Vorprojekt resultierte als beste Variante ein Anrissverbau aus Schneenetzen. Mit den geplanten Schutznetzen kann ein Vorstoss von seltenen Lawinen (100-jährliches Ereignis) bis zur Nationalstrasse A28 verhindert werden. Schneenetze haben gegenüber starren Stahlbrücken den Vorteil, dass diese vom Tal weniger gut sichtbar und gegen Steinschlag weniger empfindlich sind. Das steile Gelände stellte für die Realisierung eine hohe Herausforderung dar.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Lawinenverbauung Geisshorn–Arensa

 

Jahr
2010–2012

Auftraggeber
Tiefbauamt Graubünden

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Präuttigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
6.5 Mio. Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Schneenetze Typ Geobrugg Dk 4.0 und Dk 3.5, 2060m

Die Nationalstrasse A28 sowie die Kantonsstrasse sind auf der Teilstrecke Umfahrung Saas durch Lawinen gefährdet. Ereignisse wie 1999 führten zu einer vorübergehenden Sperrung der Kantonsstrasse. Die tur gmbh hat die Projektierung durchführt und die Realisierung begleiten.

SRF-Einstein-Beitrag

Aus dem Vorprojekt resultierte als beste Variante ein Anrissverbau aus Schneenetzen. Mit den geplanten Schutznetzen kann ein Vorstoss von seltenen Lawinen (100-jährliches Ereignis) bis zur Nationalstrasse A28 verhindert werden. Schneenetze haben gegenüber starren Stahlbrücken den Vorteil, dass diese vom Tal weniger gut sichtbar und gegen Steinschlag weniger empfindlich sind. Das steile Gelände stellte für die Realisierung eine hohe Herausforderung dar.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Erweiterung Lawinenverbauung Dorfberg

 

2013–2019

Gemeinde Davos

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Präuttigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
3.9 Mio. Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Stahlschneebrücken SIFA Y Dk 3.5 / BEDO Dk 3.5 / VAM Dk 3.5 / Rempar Grischun, Kolkkreuze Typ TBA und Verwehungsverbau Typ Gubler, 1’336m

Aus dem Prozessraum Dorfberg sind Lawinenniedergänge möglich, welche Siedlungsgebiet und Verkehrsinfrastruktur gefährden. Es sind mehrere Lawinenereignisse mit Sachschäden und sogar Todesfällen aus verschiedenen Anrissgebieten bekannt. Die tur gmbh konnte von der Projektierung bis zur Realisierung mitarbeiten.

 

Als Folge der Lawinenniedergänge von 1919 wurde begonnen, den Dorfberg zu verbauen. Trotz dieser Massnahmen sind Lawinen mit einer Wiederkehrdauer von ca. 10 Jahren bis in den Bereich der Galerie der Prättigauerstrasse und auf die Böden oberhalb der Siedlung Tschuggen vorgestossen. Im Rahmen des Projekts «Erweiterung Lawinenverbau Dorfberg» wurden in der Zeit vom August 2013 bis Ende September 2019 der Verbau mit Stahlschneebrücken (1’336m) ergänzt sowie temporären Lawinenverbauungen erstellt. Mit Wildzaun geschützte Aufforstungen soll sich langfristig einen Schutzwald etablieren.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Erweiterung Lawinenverbauung Dorfberg

 

Jahr
2013–2019

Auftraggeber
Gemeinde Davos

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Präuttigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
3.9 Mio. Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Stahlschneebrücken SIFA Y Dk 3.5 / BEDO Dk 3.5 / VAM Dk 3.5 / Rempar Grischun, Kolkkreuze Typ TBA und Verwehungsverbau Typ Gubler, 1’336m

Aus dem Prozessraum Dorfberg sind Lawinenniedergänge möglich, welche Siedlungsgebiet und Verkehrsinfrastruktur gefährden. Es sind mehrere Lawinenereignisse mit Sachschäden und sogar Todesfällen aus verschiedenen Anrissgebieten bekannt. Die tur gmbh konnte von der Projektierung bis zur Realisierung mitarbeiten.

 

Als Folge der Lawinenniedergänge von 1919 wurde begonnen, den Dorfberg zu verbauen. Trotz dieser Massnahmen sind Lawinen mit einer Wiederkehrdauer von ca. 10 Jahren bis in den Bereich der Galerie der Prättigauerstrasse und auf die Böden oberhalb der Siedlung Tschuggen vorgestossen. Im Rahmen des Projekts «Erweiterung Lawinenverbau Dorfberg» wurden in der Zeit vom August 2013 bis Ende September 2019 der Verbau mit Stahlschneebrücken (1’336m) ergänzt sowie temporären Lawinenverbauungen erstellt. Mit Wildzaun geschützte Aufforstungen soll sich langfristig einen Schutzwald etablieren.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Künstliche Lawinenauslösung mit ortsfesten Sprenganlagen

 

2017–2018

Gemeinde Davos

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
650'000 Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Wyssen-Sprengmast LS12-5, 4 Stk.

Die Lawinengefahr im Projektperimeter Breitzug ist seit jeher gross. Das Siedlungsgebiet Ardüs befindet sich in der blauen Gefahrenzone. Die Verkehrsinfrastruktur der RhB sowie die Hauptstrasse sind regelmässig von Lawinen betroffen. Mittels Lawinenmodellierungen mit der Software RAMMS (SLF) wurde in Abhängigkeit der Anrissmächtigkeit die Reichweite sowie die Ausdehnung von zu erwartenden Lawinen berechnet.

Mit dem Projekt wurden 4 Wyssen Sprengmasten sowie 6 Geophone zur Lawinendetektion erstellt. Das System steht seit dem Winter 2018/19 erfolgreich im Einsatz. Der Betrieb erfolgt durch den Lawinendienst der Gemeinde Davos, welcher eng mit den Verantwortlichen der RhB und des TBA zusammenarbeitet.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Künstliche Lawinenauslösung mit ortsfesten Sprenganlagen

 

Jahr
2017–2018

Auftraggeber
Gemeinde Davos

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
650'000 Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Wyssen-Sprengmast LS12-5, 4 Stk.

Die Lawinengefahr im Projektperimeter Breitzug ist seit jeher gross. Das Siedlungsgebiet Ardüs befindet sich in der blauen Gefahrenzone. Die Verkehrsinfrastruktur der RhB sowie die Hauptstrasse sind regelmässig von Lawinen betroffen. Mittels Lawinenmodellierungen mit der Software RAMMS (SLF) wurde in Abhängigkeit der Anrissmächtigkeit die Reichweite sowie die Ausdehnung von zu erwartenden Lawinen berechnet.

Mit dem Projekt wurden 4 Wyssen Sprengmasten sowie 6 Geophone zur Lawinendetektion erstellt. Das System steht seit dem Winter 2018/19 erfolgreich im Einsatz. Der Betrieb erfolgt durch den Lawinendienst der Gemeinde Davos, welcher eng mit den Verantwortlichen der RhB und des TBA zusammenarbeitet.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau, Naturgefahren, Planung von Schutzmassnahmen

Lawinenschutz Schwägalp

 

2019-2021

Amt für Raum und Wald Appenzell Ausserroden, Gemeinde Hundwil, Säntis Bergbahnen

Projektleitung
Amt für Raum und Wald Appenzell Ausserroden

Projektierung
tur gmbh Davos

Nach ergiebigen Schneefällen und teils starkem Wind in der Periode vom 08.01. bis 14.01.2019 ereigneten sich auf der Schwägalp mehrere Lawinen aus dem Säntismassiv. Es entstanden Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Die tur gmbh wurde unmittelbar nach dem Ereignis mit der Ereignisdokumentation  und anschliessend für eine Vorstudie der Massnahmenplanung beauftragt.

Es entstanden im Bereich des Hotel Säntis, an einzelnen Betriebsgebäuden sowie in der näheren Umgebung bei den Alpen Zweigemmer und im Gebiet Gemeinwiesen bei der Talstation Tierwiesbahn beachtliche Sachschäden.
Auf der Ereignisdokumentation und der Gefahrenkarte aufbauend, wurden mit der Vorstudie Lawinenschutz Schwägalp Massnahmen (Lawinenverbauung, Ablenkdamm, künstliche Auslösung, organisatorische Massnahmen) geprüft und umgesetzt. Unter Berücksichtigung sämtlicher Rahmenbedingungen sowie der Kostenwirksamkeit wurden organisatorische Massnahmen vorgeschlagen und mittels Sicherheitskonzept umgesetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau, Naturgefahren, Planung von Schutzmassnahmen

Lawinenschutz Schwägalp

 

Jahr
2019-2021

Auftraggeber
Amt für Raum und Wald Appenzell Ausserroden, Gemeinde Hundwil, Säntis Bergbahnen

Projektleitung
Amt für Raum und Wald Appenzell Ausserroden

Projektierung
tur gmbh Davos

Nach ergiebigen Schneefällen und teils starkem Wind in der Periode vom 08.01. bis 14.01.2019 ereigneten sich auf der Schwägalp mehrere Lawinen aus dem Säntismassiv. Es entstanden Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Die tur gmbh wurde unmittelbar nach dem Ereignis mit der Ereignisdokumentation  und anschliessend für eine Vorstudie der Massnahmenplanung beauftragt.

Es entstanden im Bereich des Hotel Säntis, an einzelnen Betriebsgebäuden sowie in der näheren Umgebung bei den Alpen Zweigemmer und im Gebiet Gemeinwiesen bei der Talstation Tierwiesbahn beachtliche Sachschäden.
Auf der Ereignisdokumentation und der Gefahrenkarte aufbauend, wurden mit der Vorstudie Lawinenschutz Schwägalp Massnahmen (Lawinenverbauung, Ablenkdamm, künstliche Auslösung, organisatorische Massnahmen) geprüft und umgesetzt. Unter Berücksichtigung sämtlicher Rahmenbedingungen sowie der Kostenwirksamkeit wurden organisatorische Massnahmen vorgeschlagen und mittels Sicherheitskonzept umgesetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Lawinenauffangdamm und Instandstellung Lawinenverbauung Seta

 

2016

Gemeinde Arosa

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Rheintal / Schanfigg

Projektierung Damm
tur gmbh Davos

Bauzeit
2018 bis 2019 (Instandsetzung und Ergänzung)

Kostenvoranschlag
Auffangdamm 3.0 Mio. Fr. / Instandsetzung und Ergänzung 800'000 Fr.

Die Gefährdung des Siedlungsgebietes und der Verkehrsinfrastruktur im Gebiet Langwies wird durch die bekannten Ereignisse sowie durch die aktuellen Gefahrenkarten Wasser und Lawinen (2009) belegt. In der Vorstudie wurden verschiedene Lösungsvarianten untersucht.

Die Variante aus Instandstellung und Ergänzung der bestehenden Lawinenverbauungen im Anrissgebiet Seta, sowie ein zusätzlicher Auffangdamm erwies sich als die beste. Im Rahmen des Vorprojekts wurde der kombinierte Auffangdamm für eine 300-jährliche Lawine und für den Rückhalt von Murgängen dimensioniert. Es resultierte eine Dammhöhe von 9.00 m, Dammlänge von 120 m mit Fassungsvolumen von 90’000 Kubikmeter. Die Instandstellung und Ergänzung wurden von 2018 bis 2019 umgesetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Lawinenauffangdamm und Instandstellung Lawinenverbauung Seta

 

Jahr
2016

Auftraggeber
Gemeinde Arosa

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Rheintal / Schanfigg

Projektierung Damm
tur gmbh Davos

Bauzeit
2018 bis 2019 (Instandsetzung und Ergänzung)

Kostenvoranschlag
Auffangdamm 3.0 Mio. Fr. / Instandsetzung und Ergänzung 800'000 Fr.

Die Gefährdung des Siedlungsgebietes und der Verkehrsinfrastruktur im Gebiet Langwies wird durch die bekannten Ereignisse sowie durch die aktuellen Gefahrenkarten Wasser und Lawinen (2009) belegt. In der Vorstudie wurden verschiedene Lösungsvarianten untersucht.

Die Variante aus Instandstellung und Ergänzung der bestehenden Lawinenverbauungen im Anrissgebiet Seta, sowie ein zusätzlicher Auffangdamm erwies sich als die beste. Im Rahmen des Vorprojekts wurde der kombinierte Auffangdamm für eine 300-jährliche Lawine und für den Rückhalt von Murgängen dimensioniert. Es resultierte eine Dammhöhe von 9.00 m, Dammlänge von 120 m mit Fassungsvolumen von 90’000 Kubikmeter. Die Instandstellung und Ergänzung wurden von 2018 bis 2019 umgesetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Temporäre Lawinenverbauung Valle di Lei

 

2018

Kraftwerke Hinterrhein

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Mittelbüden / Meosano

Variantenstudium/Projektierung und Bauleitung
tur gmbh Davos

Kosten
2.7 Mio. Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Rempar Grischun Dk 2.5 / Dk 3.0, ca. 2750m

Im Rahmen der Gesamterneuerung Kraftwerke Hinterrhein 2011 bis 2017 wurden unter anderem die Anlagen im Valle di Lei saniert. Die Arbeiten erfolgten aufgrund der Wasserverhältnisse in den Wintermonaten 2012/13.

 

Die Lawinensicherheit auf den Baustellen und den Zufahrten musste während dieser Zeit gewährleisten sein. Bereits für den Bau der Anlagen wurden die Baustelle sowie die Betriebsgebäude mit temporären Lawinenverbauungen gesichert. Die Zustandserfassung der alten bestehenden Verbauungen hat ergeben, dass die Wirkung stark eingeschränkt ist. Deshalb entschied man, die bestehende Verbauung durch eine neue temporäre Verbauung zu ersetzen. Mit dem Rempar Grischun wurde ein temporäres Lawinenverbauungssystem gewählt. Damit konnte der Schutz für den Winter 2012/13 gewährleistet werden.

Alpiner Ingenieurbau, Lawinenverbau

Temporäre Lawinenverbauung Valle di Lei

 

Jahr
2018

Auftraggeber
Kraftwerke Hinterrhein

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Mittelbüden / Meosano

Variantenstudium/Projektierung und Bauleitung
tur gmbh Davos

Kosten
2.7 Mio. Fr.

Verbauungstyp- und Länge
Rempar Grischun Dk 2.5 / Dk 3.0, ca. 2750m

Im Rahmen der Gesamterneuerung Kraftwerke Hinterrhein 2011 bis 2017 wurden unter anderem die Anlagen im Valle di Lei saniert. Die Arbeiten erfolgten aufgrund der Wasserverhältnisse in den Wintermonaten 2012/13.

 

Die Lawinensicherheit auf den Baustellen und den Zufahrten musste während dieser Zeit gewährleisten sein. Bereits für den Bau der Anlagen wurden die Baustelle sowie die Betriebsgebäude mit temporären Lawinenverbauungen gesichert. Die Zustandserfassung der alten bestehenden Verbauungen hat ergeben, dass die Wirkung stark eingeschränkt ist. Deshalb entschied man, die bestehende Verbauung durch eine neue temporäre Verbauung zu ersetzen. Mit dem Rempar Grischun wurde ein temporäres Lawinenverbauungssystem gewählt. Damit konnte der Schutz für den Winter 2012/13 gewährleistet werden.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Grep da Ferm

 

2020-2023

Rhätische Bahn

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Surselva

Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
4.3 Mio Fr.

Im Streckenabschnitt Grep da Ferm zwischen Sumvitg und Disentis kommt es immer wieder zu Stein- und Blockschlagereignissen, welche sowohl die Oberalpstrasse H19 als auch die RhB-Linie tangieren.

Die Resultate der numerischen Steinschlagsimulationen haben gezeigt, dass im betroffenen Streckenabschnitt der Kantonsstrasse und der RhB bereits für ein halbjährliches Ereignis lokal mit einer starken Intensität (> 300 kJ) zu rechnen ist. Bei einem 100-jährlichen Ereignis ist praktisch der gesamte untersuchte Streckenabschnitt von Sturzereignissen starker Intensität betroffen.
Innerhalb der Bauzeit von 4 Jahren wird dieser Streckenabschnitt mit Steinschlagschutznetzen mit einer Energieaufnahme von 2000 bis max. 8000 kJ geschützt. Zusätzlich wird der Felsen mit einem Netzverspann gesichert.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Grep da Ferm

 

Jahr
2020-2023

Auftraggeber
Rhätische Bahn

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Surselva

Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
4.3 Mio Fr.

Im Streckenabschnitt Grep da Ferm zwischen Sumvitg und Disentis kommt es immer wieder zu Stein- und Blockschlagereignissen, welche sowohl die Oberalpstrasse H19 als auch die RhB-Linie tangieren.

Die Resultate der numerischen Steinschlagsimulationen haben gezeigt, dass im betroffenen Streckenabschnitt der Kantonsstrasse und der RhB bereits für ein halbjährliches Ereignis lokal mit einer starken Intensität (> 300 kJ) zu rechnen ist. Bei einem 100-jährlichen Ereignis ist praktisch der gesamte untersuchte Streckenabschnitt von Sturzereignissen starker Intensität betroffen.
Innerhalb der Bauzeit von 4 Jahren wird dieser Streckenabschnitt mit Steinschlagschutznetzen mit einer Energieaufnahme von 2000 bis max. 8000 kJ geschützt. Zusätzlich wird der Felsen mit einem Netzverspann gesichert.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Gruobenwald

 

2017-2021

Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft/Prättigau/Davos

Projektierung
tur gmbh Davos

Kostenvoranschlag
4.6 Mio. Fr.

Im Gebiet Gruobenwald traten wiederholt Stein- und Blockschläge auf. Dank der Schutzfunktion des Waldes konnten grössere Ereignisse verhindert werden. Vereinzelt wurden auch Baumtreffer bis auf die Strasse (A28) und zum Trasse der Rhätischen Bahn beobachtet. Die tur gmbh hat die Projektierung sowie eine harmonisierte Risikoanalyse (Roadrisk und Econome) durchgeführt.

Das Projekt sieht eine Kombination von Schutzdämmen und Steinschlagschutznetzen vor. Insgesamt werden knapp 600 m Schutznetze sowie 650 m Schutzdämme (Erddämme mit Blocksteinen/bewehrte Dämme). Die vorgeschlagenen Massnahmen schützen im Bereich der Verkehrsträger vor einem 30-100 jährlichen Ereignis und im Bereich der Siedlung vor einem 100-jährlichen Ereignis.
Sobald die Realisierung der Schutzbauten fertig ist und die Sicherheit des Siedlungsgebiets und der Verkehrsteilnehmer hergestellt ist, kann auch die Waldverjüngung eingeleitet und die nachhaltige Schutzwirkung des Waldes gezielt in Angriff genommen werden.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Gruobenwald

 

Jahr
2017-2021

Auftraggeber
Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft/Prättigau/Davos

Projektierung
tur gmbh Davos

Kostenvoranschlag
4.6 Mio. Fr.

Im Gebiet Gruobenwald traten wiederholt Stein- und Blockschläge auf. Dank der Schutzfunktion des Waldes konnten grössere Ereignisse verhindert werden. Vereinzelt wurden auch Baumtreffer bis auf die Strasse (A28) und zum Trasse der Rhätischen Bahn beobachtet. Die tur gmbh hat die Projektierung sowie eine harmonisierte Risikoanalyse (Roadrisk und Econome) durchgeführt.

Das Projekt sieht eine Kombination von Schutzdämmen und Steinschlagschutznetzen vor. Insgesamt werden knapp 600 m Schutznetze sowie 650 m Schutzdämme (Erddämme mit Blocksteinen/bewehrte Dämme). Die vorgeschlagenen Massnahmen schützen im Bereich der Verkehrsträger vor einem 30-100 jährlichen Ereignis und im Bereich der Siedlung vor einem 100-jährlichen Ereignis.
Sobald die Realisierung der Schutzbauten fertig ist und die Sicherheit des Siedlungsgebiets und der Verkehrsteilnehmer hergestellt ist, kann auch die Waldverjüngung eingeleitet und die nachhaltige Schutzwirkung des Waldes gezielt in Angriff genommen werden.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutzgalerie Pradamal

 

2012

Gemeinde Tamins

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Rheintal / Schanfigg

Projektierung
tur gmbh Davos

Bausumme
500’000 Fr.

Bauzeit
4 Monate (Sommer 2012)

Der Polenweg zwischen Felsberg und Tamins ist durch Steinschlag gefährdet. Oberhalb des Wegs bestehen steile senkrechte Feldwände. Dieser Abschnitt wird heute durch den Langsamverkehr und durch Fahrzeuge für die Landwirtschaft sowie Forstbetrieb genutzt. Die tur gmbh wurde durch die Gemeinde Tamins mit der Projektierung der Steinschlagschutzgalerie Pradamal beauftragt.

 

Grundsätzlich wurden die Form und Gestaltung aus wirtschaftlichen Gründen und bautechnischen Abläufen aber auch aus ästhetischen Überlegungen von den bestehenden Galerien übernommen. Die Gesamtlänge der neuen Galerie ist 76.0 m und schliesst den offenen Wegabschnitt bzw. schliesst an die bestehenden Galerien I und II an. Die Galerie besteht aus 8 einzelnen Galerieelementen à 9.50 m, die durch 2 cm Fugen getrennt sind. Pro Feld liegt das Galeriedach auf zwei Mittelstützen und zwei Randstützen, wobei der Stützenraster 3.10 m ist.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutzgalerie Pradamal

 

Jahr
2012

Auftraggeber
Gemeinde Tamins

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Rheintal / Schanfigg

Projektierung
tur gmbh Davos

Bausumme
500’000 Fr.

Bauzeit
4 Monate (Sommer 2012)

Der Polenweg zwischen Felsberg und Tamins ist durch Steinschlag gefährdet. Oberhalb des Wegs bestehen steile senkrechte Feldwände. Dieser Abschnitt wird heute durch den Langsamverkehr und durch Fahrzeuge für die Landwirtschaft sowie Forstbetrieb genutzt.

Die tur gmbh wurde durch die Gemeinde Tamins mit der Projektierung der Steinschlagschutzgalerie Pradamal beauftragt.

 

Grundsätzlich wurden die Form und Gestaltung aus wirtschaftlichen Gründen und bautechnischen Abläufen aber auch aus ästhetischen Überlegungen von den bestehenden Galerien übernommen. Die Gesamtlänge der neuen Galerie ist 76.0 m und schliesst den offenen Wegabschnitt bzw. schliesst an die bestehenden Galerien I und II an. Die Galerie besteht aus 8 einzelnen Galerieelementen à 9.50 m, die durch 2 cm Fugen getrennt sind. Pro Feld liegt das Galeriedach auf zwei Mittelstützen und zwei Randstützen, wobei der Stützenraster 3.10 m ist.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Mottas

 

2015–2016

Tiefbauamt Graubünden

Projektierung
Geobaurisk Chur

Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
1 Mio. Fr.

Bauzeit
ca. 110 Tage über zwei Jahre verteilt (2015 bis 2016)

Die Julierstrasse führt auf der linken Seeseite des Marmorera Stausees entlang von steilen Felswänden. Dementsprechend ist die Kantonsstrasse auf diversen Abschnitten mit Steinschlagschutz Verbauungen und einer Galerie geschützt.

 

Die Felswände sind lokal mit Netzverspann, Spritzbetonverkleidungen und Betonunterfangungen befestigt. Im Rahmen des Ausführungsprojektes wurde die überalterte und die schadhafte Spritzbetonschale entfernt und durch ein Tecco Netz ersetzt. Zusätzlich wurde die Felswand bis zu einer Höhe von max. 25 Meter ebenfalls mit einem Tecco Netz oder mit Einzelankern gesichert. Die Arbeiten mussten während der Nacht, sowie unter einspurigem Verkehr und aufgrund von Asbest mit sehr aufwendigen Schutzmassnahmen ausgeführt werden. Die Bohrarbeiten im Serpentinit (Fels) gestalteten sich trotz des Einsatzes von Hebebühnen schwierig. Es wurden insgesamt 2‘800 m2 Tecco Netz G65/3 und ca. 400 Anker verbaut. Dafür wurden ca. 1‘800 m gebohrt und ca. 27 to (Trockenmörtel) injiziert.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Mottas

 

Jahr
2015–2016

Auftraggeber und Projektleitung
Tiefbauamt Graubünden

Projektierung
Geobaurisk Chur

Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
1 Mio. Fr.

Bauzeit
ca. 110 Tage über zwei Jahre verteilt (2015 bis 2016)

Die Julierstrasse führt auf der linken Seeseite des Marmorera Stausees entlang von steilen Felswänden. Dementsprechend ist die Kantonsstrasse auf diversen Abschnitten mit Steinschlagschutz Verbauungen und einer Galerie geschützt.

 

Die Felswände sind lokal mit Netzverspann, Spritzbetonverkleidungen und Betonunterfangungen befestigt. Im Rahmen des Ausführungsprojektes wurde die überalterte und die schadhafte Spritzbetonschale entfernt und durch ein Tecco Netz ersetzt. Zusätzlich wurde die Felswand bis zu einer Höhe von max. 25 Meter ebenfalls mit einem Tecco Netz oder mit Einzelankern gesichert. Die Arbeiten mussten während der Nacht, sowie unter einspurigem Verkehr und aufgrund von Asbest mit sehr aufwendigen Schutzmassnahmen ausgeführt werden. Die Bohrarbeiten im Serpentinit (Fels) gestalteten sich trotz des Einsatzes von Hebebühnen schwierig. Es wurden insgesamt 2‘800 m2 Tecco Netz G65/3 und ca. 400 Anker verbaut. Dafür wurden ca. 1‘800 m gebohrt und ca. 27 to (Trockenmörtel) injiziert.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Schmelziwald

 

2018-2021

Rhätische Bahn

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Mittelbünden / Moesano

Projektierung
tur gmbh Davos (Vorprojekt 2017)

Bausumme
4.7 Mio. Fr.

Im Gebiet Pnezer Wald / Schmelziwald gefährden Sturzprozesse aus verschiedenen Ausbruchsgebieten die Albulalinie der Rhäthischen Bahn (RhB). Die bestehenden Schutzbauten waren teilweise stark beschädigt oder mit Material hinterfüllt. Aus einer im Jahr 2014 durchgeführten Gefahrenbeurteilung geht hervor, dass für die RhB-Linie ein Handlungsbedarf vorliegt.

 

Gestützt auf die Gefahrenbeurteilung hat die tur gmbh detaillierte Steinschlagmodellierungen (Rockyfor 3d) durchgeführt und darauf basierend ein Vorprojekt mit Risikoanalyse und Nutzen/Kosten-Berechnungen für die Realisierung der Schutzbauten erarbeitet. Das Projekt sah den Neubau von Steinschlagschutznetzen, die Instandsetzung von bestehenden Schutzdämmen sowie Mauern aus Blocksteinen vor.

Alpiner Ingenieurbau, Steinschlagverbau

Steinschlagschutz Schmelziwald

 

Jahr
2018-2021

Auftraggeber
Rhätische Bahn

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Mittelbünden / Moesano

Projektierung
tur gmbh Davos (Vorprojekt 2017)

Bausumme
4.7 Mio. Fr.

Im Gebiet Pnezer Wald / Schmelziwald gefährden Sturzprozesse aus verschiedenen Ausbruchsgebieten die Albulalinie der Rhäthischen Bahn (RhB). Die bestehenden Schutzbauten waren teilweise stark beschädigt oder mit Material hinterfüllt. Aus einer im Jahr 2014 durchgeführten Gefahrenbeurteilung geht hervor, dass für die RhB-Linie ein Handlungsbedarf vorliegt.

 

Gestützt auf die Gefahrenbeurteilung hat die tur gmbh detaillierte Steinschlagmodellierungen (Rockyfor 3d) durchgeführt und darauf basierend ein Vorprojekt mit Risikoanalyse und Nutzen/Kosten-Berechnungen für die Realisierung der Schutzbauten erarbeitet. Das Projekt sah den Neubau von Steinschlagschutznetzen, die Instandsetzung von bestehenden Schutzdämmen sowie Mauern aus Blocksteinen vor.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik, Steinschlagverbau

Steinschlagschutzdamm Valtära

 

2016

Gemeinde Schmitten / Albula

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Mittelbünden / Moesano

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
150'000 Fr.

Aus den Felswänden oberhalb des Siedlungsgebiets Valtära brechen immer wieder Blöcke aus und können über die sehr steilen Hänge das Siedlungsgebiet erreichen. Die tur gmbh hat das Ausführungsprojekt des Steinschlagschutzdammes geplant. Nebst den geotechnischen Nachweisen wurden auch die Detailprojektierung sowie die Submission durchgeführt.

Der Damm wurde als erdbewehrtes System ausgeführt. Damit kann ein schlankes Bauwerk erstellt werden. Die Blocksteinmauer auf der Damminnenseite entfällt, was die Materialkosten und die Transporte stark reduziert. Die Länge beträgt 90 m bei einer Höhe von 4 m. Der Damm ist auf ein 300 jährliches Szenario mit einem Block von 12 m3 und einer Energie von 5’000 kJ ausgelegt.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik, Steinschlagverbau

Steinschlagschutzdamm Valtära

 

Jahr
2016

Auftraggeber
Gemeinde Schmitten / Albula

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Mittelbünden / Moesano

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
150'000 Fr.

Aus den Felswänden oberhalb des Siedlungsgebiets Valtära brechen immer wieder Blöcke aus und können über die sehr steilen Hänge das Siedlungsgebiet erreichen. Die tur gmbh hat das Ausführungsprojekt des Steinschlagschutzdammes geplant. Nebst den geotechnischen Nachweisen wurden auch die Detailprojektierung sowie die Submission durchgeführt.

Der Damm wurde als erdbewehrtes System ausgeführt. Damit kann ein schlankes Bauwerk erstellt werden. Die Blocksteinmauer auf der Damminnenseite entfällt, was die Materialkosten und die Transporte stark reduziert. Die Länge beträgt 90 m bei einer Höhe von 4 m. Der Damm ist auf ein 300 jährliches Szenario mit einem Block von 12 m3 und einer Energie von 5’000 kJ ausgelegt.

Alpiner Ingenieurbau, Wasserbau / Wildbachverbau

Furt Fraschmardinbach

 

2019-2020

Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung
tur gmbh Davos

Bausumme
570'000 Fr.

Am 01. August 2018 sowie am 26. Juli 2019 ereigneten sich im Gebiet Fraschmardin zum wiederholten Mal Murgänge, welche im Bereich der Rissstrasse die Fussgängerbrücke mitrissen und oberhalb der Alpstrasse, am bestehenden Bergeller Durchlass verklausten. Wie Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, kann bei einer Wiederkehrdauer von 3 Jahren mit einem Geschiebetransport von 5'000-7’000 m3 gerechnet werden. Die tur gmbh wurde für die Massnahmenplanung und die Bauleitung beauftragt.

Zur Ausführung gelangte die Variante Furt, welche das Prinzip des Durchleitens vorsieht. Der Murgang soll möglichst ohne Schaden zu verursachen durchfliessen. Um den geschiebefreien Abfluss bei normalem Wetter unterhalb der Fahrbahn weiterhin zu gewährleisten, wurde oberhalb der Strasse ein Einlaufbauwerk mit einem Stahlrechen und einem Durchlass unter der Alpstrasse notwendig. Weiter wurde für die Querung der Langlaufloipe eine temporäre Brücke erstellt, welche jeweils im Winter montiert wird.

Alpiner Ingenieurbau, Wasserbau / Wildbachverbau

Furt Fraschmardinbach

 

Jahr
2019-2020

Auftraggeber
Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung
tur gmbh Davos

Bausumme
570'000 Fr.

Am 01. August 2018 sowie am 26. Juli 2019 ereigneten sich im Gebiet Fraschmardin zum wiederholten Mal Murgänge, welche im Bereich der Rissstrasse die Fussgängerbrücke mitrissen und oberhalb der Alpstrasse, am bestehenden Bergeller Durchlass verklausten. Wie Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, kann bei einer Wiederkehrdauer von 3 Jahren mit einem Geschiebetransport von 5’000-7’000 m3 gerechnet werden.

Die tur gmbh wurde für die Massnahmenplanung und die Bauleitung beauftragt.

Zur Ausführung gelangte die Variante Furt, welche das Prinzip des Durchleitens vorsieht. Der Murgang soll möglichst ohne Schaden zu verursachen durchfliessen. Um den geschiebefreien Abfluss bei normalem Wetter unterhalb der Fahrbahn weiterhin zu gewährleisten, wurde oberhalb der Strasse ein Einlaufbauwerk mit einem Stahlrechen und einem Durchlass unter der Alpstrasse notwendig. Weiter wurde für die Querung der Langlaufloipe eine temporäre Brücke erstellt, welche jeweils im Winter montiert wird.

Alpiner Ingenieurbau, Wasserbau / Wildbachverbau

Murgangbarriere Parzelvabach

 

2017-2018

Gemeinde Klosters

Projektleitung / Dimensionierung
Amt für Wald und Naturgefahren RegionHerrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung
tur gmbh Davos

Bausumme
850'000 Fr.

Mit dem Instandstellungsprojekt wurden die bestehenden Sperren aus dem Jahre 1955 saniert und mit einer Murgangbarriere (L20 m, H5 m) ein zusätzlicher Schutz realisiert. Es können ca. 2'000 m3 Geschiebe aufgehalten werden. Die tur gmbh wurde für die Projektierung sowie die Bauleitung beauftragt.

Der Bachverbau schützt Teile des Siedlungsbereiches sowie Kulturland. Im Anschluss an das Murgangereignis vom Sommer 2015 wurde das Einzugsgebiet begangen und Geschiebe-Szenarien mit Fokus auf den Zustand der Sperren und einer möglichen Aktivierung der Rutschung neu hergeleitet. Basierend auf diesen Informationen und der veränderten Situation durch das Hochwasserschutzprojekt wurde der Kegelbereich 2016 hinsichtlich Gefahrenbereiche neu beurteilt. Zusätzliche Massnahmen wurden notwendig.

Alpiner Ingenieurbau, Wasserbau / Wildbachverbau

Murgangbarriere Parzelvabach

 

Jahr
2017-2018

Auftraggeber
Gemeinde Klosters

Projektleitung / Dimensionierung
Amt für Wald und Naturgefahren RegionHerrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung
tur gmbh Davos

Bausumme
850'000 Fr.

Mit dem Instandstellungsprojekt wurden die bestehenden Sperren aus dem Jahre 1955 saniert und mit einer Murgangbarriere (L20 m, H5 m) ein zusätzlicher Schutz realisiert. Es können ca. 2’000 m3 Geschiebe aufgehalten werden. Die tur gmbh wurde für die Projektierung sowie die Bauleitung beauftragt.

Der Bachverbau schützt Teile des Siedlungsbereiches sowie Kulturland. Im Anschluss an das Murgangereignis vom Sommer 2015 wurde das Einzugsgebiet begangen und Geschiebe-Szenarien mit Fokus auf den Zustand der Sperren und einer möglichen Aktivierung der Rutschung neu hergeleitet. Basierend auf diesen Informationen und der veränderten Situation durch das Hochwasserschutzprojekt wurde der Kegelbereich 2016 hinsichtlich Gefahrenbereiche neu beurteilt. Zusätzliche Massnahmen wurden notwendig.

Alpiner Ingenieurbau, Wasserbau / Wildbachverbau

Sofortmassnahmen Hüscherenbach, Splügen

 

2019

Gemeinde Rheinwald

Projektleitung
Tiefbauamt Graubünden

Projektierung / Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
550'000 Fr.

Am 12.06.2019 ereignete sich ein Ereignis beim Hüscherenbach und verursachte grosse Sachschäden. Nebst den Aufräumarbeiten mussten Sofortmassnahmen eingeleitet werden. Die tur wurde für die Ereignisanalyse/Gefahrenbeurteilung und für die örtliche Bauleitung sowie die Projektierung der Sofortmassnahmen beauftragt.

Das Ereignis hat erheblichen Schaden an diversen Infrastrukturanlagen und an Werkleitungen angerichtet. Der Waldweg (Via Splüga) entlang des Hüscherenbachs wurde wieder nach dem ursprünglichen Zustand in Stand gesetzt. Weiter wurde das linke Widerlager der Hüscherenbach Brücke durch den Murgang freigelegt bzw. so stark beschädigt, dass diese historische Stahlfachwerkbrücke durch eine temporäre Hilfsbrücke ersetzt werden musste. Im oberen Bereich wurde das Gerinne mit konstantem Längsgefälle und Breite, sowie einzelnen Stufen wieder in die Mitte verlegt. Die Leitmauer / Damm oberhalb des Lagerplatzes wurde erhöht. Die entstandene Erosionsmulde im Wald wurde mit Geschiebematerial gefüllt und der Weg unterhalb wieder in Stand gesetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Wasserbau / Wildbachverbau

Sofortmassnahmen Hüscherenbach, Splügen

 

Jahr
2019

Auftraggeber
Gemeinde Rheinwald

Projektleitung
Tiefbauamt Graubünden

Projektierung / Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
550'000 Fr.

Am 12.06.2019 ereignete sich ein Ereignis beim Hüscherenbach und verursachte grosse Sachschäden. Nebst den Aufräumarbeiten mussten Sofortmassnahmen eingeleitet werden. Die tur wurde für die Ereignisanalyse/Gefahrenbeurteilung und für die örtliche Bauleitung sowie die Projektierung der Sofortmassnahmen beauftragt.

Das Ereignis hat erheblichen Schaden an diversen Infrastrukturanlagen und an Werkleitungen angerichtet. Der Waldweg (Via Splüga) entlang des Hüscherenbachs wurde wieder nach dem ursprünglichen Zustand in Stand gesetzt. Weiter wurde das linke Widerlager der Hüscherenbach Brücke durch den Murgang freigelegt bzw. so stark beschädigt, dass diese historische Stahlfachwerkbrücke durch eine temporäre Hilfsbrücke ersetzt werden musste. Im oberen Bereich wurde das Gerinne mit konstantem Längsgefälle und Breite, sowie einzelnen Stufen wieder in die Mitte verlegt. Die Leitmauer / Damm oberhalb des Lagerplatzes wurde erhöht. Die entstandene Erosionsmulde im Wald wurde mit Geschiebematerial gefüllt und der Weg unterhalb wieder in Stand gesetzt.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik, Wasserbau / Wildbachverbau

Furt Breitzug, Davos

 

2021

Gemeinde Davos

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgergefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
350'000 Fr.

Durch Murgänge im Breitzug wurde die Furt des Waldweges Zügwald stark unterspült. Die Tragsicherheit sowie die Gebrauchstauglichkeit waren eingeschränkt. Die tur gmbh wurde in Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Davos beauftragt, Massnahmen zur Erosionssicherung unterhalb der Furt zu projektieren und als Bauleitung umzusetzen.

Nebst zwei Ankerwänden mit Stahlausfachung wurde im unteren Teil eine Holzkastentreppe realisiert. Die Ausführung erfolgte durch den Forstbetrieb sowie spezialisierten Bauunternehmungen.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik, Wasserbau / Wildbachverbau

Furt Breitzug, Davos

 

Jahr
2021

Auftraggeber
Gemeinde Davos

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgergefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
350'000 Fr.

Durch Murgänge im Breitzug wurde die Furt des Waldweges Zügwald stark unterspült. Die Tragsicherheit sowie die Gebrauchstauglichkeit waren eingeschränkt. Die tur gmbh wurde in Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Davos beauftragt, Massnahmen zur Erosionssicherung unterhalb der Furt zu projektieren und als Bauleitung umzusetzen.

Nebst zwei Ankerwänden mit Stahlausfachung wurde im unteren Teil eine Holzkastentreppe realisiert. Die Ausführung erfolgte durch den Forstbetrieb sowie spezialisierten Bauunternehmungen.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik

Ankerwand Sunniberg, Serneus

 

2015

Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Regio Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
350'000 Fr.

Als talseitiger Stützverbau wurden zur Sicherung des Waldwegs Sunniberg Ankerwände mit Larsenausfachung erstellt. Die tur gmbh hat die Projektierung inkl. Dimensionierung durchgeführt sowie die Realisierung begleitet.

Da es sich um ein leichtes System handelt, stellt es die geeignete Massnahme für Passagen von rutschgefährdeten Flächen dar. Die Stahlwand wurde mit Ankern gesichert. Die Ausfachung kann mit Larsen, mit Armierungsnetzen und begrünt oder auch mit Rundhölzern ausgeführt werden. Damit lässt sich das System möglichst schonend in die Landschaft integrieren.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik

Ankerwand Sunniberg, Serneus

 

Jahr
2015

Auftraggeber
Gemeinde Klosters

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Regio Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
350'000 Fr.

Als talseitiger Stützverbau wurden zur Sicherung des Waldwegs Sunniberg Ankerwände mit Larsenausfachung erstellt. Die tur gmbh hat die Projektierung inkl. Dimensionierung durchgeführt sowie die Realisierung begleitet.

Da es sich um ein leichtes System handelt, stellt es die geeignete Massnahme für Passagen von rutschgefährdeten Flächen dar. Die Stahlwand wurde mit Ankern gesichert. Die Ausfachung kann mit Larsen, mit Armierungsnetzen und begrünt oder auch mit Rundhölzern ausgeführt werden. Damit lässt sich das System möglichst schonend in die Landschaft integrieren.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik

Ankerwand Starsals, Küblis

 

2015

Gemeinde Küblis

Projektleitung
Forstbetrieb Küblis

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
45'000 Fr.

Oberhalb eines Bewirtschaftungswegs führte eine Hanginstabilität zu einer flachgründigen Rutschung. Die tur gmbh wurde beauftragt den Rutsch zu sichern. Hierfür erfolgte ein Variantenstudium (Blocksteinmauer, Drahtsteinkörbe oder Ankerwand). Aus landschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen wurde eine Ankerwand ausgeführt.

Die Stahlwand wurde mit Selbstbohrankern
(Typ, 32/20; L 6.5 m) zurückverankert. Die Ausfachung erfolgte mit Armierungsnetzen (K Netz 335) und Vegetationsmatte. Anschliessnend wurde die Ausfachung begrünt. Damit lässt sich das System möglichst schonend in die Landschaft integrieren.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik

Ankerwand Starsals, Küblis

 

Jahr
2015

Auftraggeber
Gemeinde Küblis

Projektleitung
Forstbetrieb Küblis

Projektierung / Dimensionierung
tur gmbh Davos

Bausumme
45'000 Fr.

Oberhalb eines Bewirtschaftungswegs führte eine Hanginstabilität zu einer flachgründigen Rutschung. Die tur gmbh wurde beauftragt den Rutsch zu sichern. Hierfür erfolgte ein Variantenstudium (Blocksteinmauer, Drahtsteinkörbe oder Ankerwand). Aus landschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen wurde eine Ankerwand ausgeführt.

Die Stahlwand wurde mit Selbstbohrankern
(Typ, 32/20; L 6.5 m) zurückverankert. Die Ausfachung erfolgte mit Armierungsnetzen (K Netz 335) und Vegetationsmatte. Anschliessnend wurde die Ausfachung begrünt. Damit lässt sich das System möglichst schonend in die Landschaft integrieren.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik, Steinschlagverbau

Steinschlagschutzdamm Campascio, Brusio

 

2021

Rhätische Bahn

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Südbünden

Projektierung
Donatsch und Partner, Subunternehmer tur gmbh

Zum Schutz der RhB Linie und der Siedlung Campascio ist ein Steinschlagschutzdamm geplant, auf welchem das Trasse der RhB verläuft. Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahren wurde die tur gmbh beauftragt, die geotechnischen Nachweise für den Damm zu führen.

Der Damm weist bei einer Länge von 350 m, eine Höhe von bis zu 7 m auf. Das Energieaufnahmevermögen liegt bei ca. 4’500 kJ. Es wurden die statischen Berechnungen bzw. Nachweise für die temporäre Baugrubensicherung, die Blocksteinmauer, die Böschungsstabilität und die Stabilität des Hangabtrags durchgeführt. Im Speziellen wurden auch die veränderlichen Einwirkungen wie Bahnlast, Schlingerkraft, Anfahr- und Bremskraft sowie die Zentrifugalkraft berücksichtigt.

Alpiner Ingenieurbau, Geotechnik, Steinschlagverbau

Steinschlagschutzdamm Campascio, Brusio

 

Jahr
2021

Bauherr
Rhätische Bahn

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Südbünden

Projektierung
Donatsch und Partner, Subunternehmer tur gmbh

Zum Schutz der RhB Linie und der Siedlung Campascio ist ein Steinschlagschutzdamm geplant, auf welchem das Trasse der RhB verläuft. Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahren wurde die tur gmbh beauftragt, die geotechnischen Nachweise für den Damm zu führen.

Der Damm weist bei einer Länge von 350 m, eine Höhe von bis zu 7 m auf. Das Energieaufnahmevermögen liegt bei ca. 4’500 kJ. Es wurden die statischen Berechnungen bzw. Nachweise für die temporäre Baugrubensicherung, die Blocksteinmauer, die Böschungsstabilität und die Stabilität des Hangabtrags durchgeführt. Im Speziellen wurden auch die veränderlichen Einwirkungen wie Bahnlast, Schlingerkraft, Anfahr- und Bremskraft sowie die Zentrifugalkraft berücksichtigt.

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Instandstellung / Verstärkung Munttobelbrücke, Grüsch

 

2016–2018

Gemeinde Grüsch

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Präuttigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
300'000 Fr.

Bauzeit
12 Wochen (Frühling 2018)

Die Munttobelbrücke wurde Anfang 70er Jahre erstellt. Die Brücke erschliesst die Alp Luderen oberhalb Fanas und wird für die Forstwirtschaft und Bewirtschaftung von Maiensässen genutzt. Die Brücke genügte den Anforderungen bezüglich Transporten nicht mehr und musste verstärkt werden.

Die dreifeldrige Brücke (L31.5 m) wurde auf der damaligen Grundlage der SIA Norm 160 (1968) bzw. für 18 to bemessen. Nebst den Instandsetzungsmassnahmen wird die bestehende Brückenplatte verstärkt. Die Verstärkung wurde mit einem Aufbeton (14-18 cm), welcher mit Schubdornen mit der bestehenden Platte verbunden wurde. Mit dieser Verstärkungsmassnahmen ist die Brücke neu für 40 to Verkehrslast ausgelegt.

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Instandstellung / Verstärkung Munttobelbrücke, Grüsch

 

Jahr
2016–2018

Auftraggeber
Gemeinde Grüsch

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Präuttigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
300'000 Fr.

Bauzeit
12 Wochen (Frühling 2018)

Die Munttobelbrücke wurde Anfang 70er Jahre erstellt. Die Brücke erschliesst die Alp Luderen oberhalb Fanas und wird für die Forstwirtschaft und Bewirtschaftung von Maiensässen genutzt. Die Brücke genügte den Anforderungen bezüglich Transporten nicht mehr und musste verstärkt werden.

Die dreifeldrige Brücke (L31.5 m) wurde auf der damaligen Grundlage der SIA Norm 160 (1968) bzw. für 18 to bemessen. Nebst den Instandsetzungsmassnahmen wird die bestehende Brückenplatte verstärkt. Die Verstärkung wurde mit einem Aufbeton (14-18 cm), welcher mit Schubdornen mit der bestehenden Platte verbunden wurde. Mit dieser Verstärkungsmassnahmen ist die Brücke neu für 40 to Verkehrslast ausgelegt.

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Totalersatz Brücke Bschissentöbeli, Schiers

 

2016

Gemeinde Schiers

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
300'000 Fr.

Bauzeit
12 Wochen

Nach einer erfolgten Zustandsbeurteilung der alten Brücke entschied sich die Bauherrschaft die 65-jährige Brücke durch eine neue zu ersetzen. Die neue Brücke ist eine Stahl-Stahlbetonverbundbrücke.

Brückenlänge: 10.5 m
Brückenbreite: 5.4 m
Fahrbahnbreite: 4.8 m
Längshauptträger: IPE 500 S355
Querträger: IPE 500 S355
Schubdübel: Kopfbolzendübel KD 19
Beton: 80 m3
Baustahl: 3.5 to
Bewehrungsstahl: 9 to
Mikropfähle: 160 m, Bohrung 133 mm, GEWI 40

Alpiner Ingenieurbau, Erschliessungen

Totalersatz Brücke Bschissentöbeli, Schiers

 

Jahr
2016

Auftraggeber
Gemeinde Schiers

Projektleitung
Amt für Wald und Naturgefahren Region Herrschaft / Prättigau / Davos

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
300'000 Fr.

Bauzeit
12 Wochen

Nach einer erfolgten Zustandsbeurteilung der alten Brücke entschied sich die Bauherrschaft die 65-jährige Brücke durch eine neue zu ersetzen. Die neue Brücke ist eine Stahl-Stahlbetonverbundbrücke.

Brückenlänge: 10.5 m
Brückenbreite: 5.4 m
Fahrbahnbreite: 4.8 m
Längshauptträger: IPE 500 S355
Querträger: IPE 500 S355
Schubdübel: Kopfbolzendübel KD 19
Beton: 80 m3
Baustahl: 3.5 to
Bewehrungsstahl: 9 to
Mikropfähle: 160 m, Bohrung 133 mm, GEWI 40

Alpiner Ingenieurbau, Infrastrukturbauten

Hängebrücke Grüsttobel

 

2015

Gemeinde Luzein

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
125'000 Fr.

Bauzeit
8 Wochen

Die Hängebrücke über das Grüsttobel ist 72 m lang. Im Auftrag der Firma Steimändli GmbH  projektierte die tur gmbh die Hängebrücke.

Im Gebiet des Grüsttobels wurde der Weg in der Vergangenheit immer wieder durch Hangrutsche zerstört. Deshalb entschied sich die Gemeinde Luzein diesen Abschnitt mit einer Hängebrücke über das Grüsttobel zu umgehen. Die Brücke weist eine Länge von 72 m auf. Das Gewicht beträgt ca. 8 to. Die beiden Portale mit einer Höhe von 5.5 m wurden mit verankerten Betonsockeln fundiert. Die gesamte Ankerlänge beträgt 98 m.

Alpiner Ingenieurbau, Infrastrukturbauten

Hängebrücke Grüsttobel

 

Jahr
2015

Bauherr
Gemeinde Luzein

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
125'000 Fr.

Bauzeit
8 Wochen

Die Hängebrücke über das Grüsttobel ist 72 m lang. Im Auftrag der Firma Steimändli GmbH  projektierte die tur gmbh die Hängebrücke.

Im Gebiet des Grüsttobels wurde der Weg in der Vergangenheit immer wieder durch Hangrutsche zerstört. Deshalb entschied sich die Gemeinde Luzein diesen Abschnitt mit einer Hängebrücke über das Grüsttobel zu umgehen. Die Brücke weist eine Länge von 72 m auf. Das Gewicht beträgt ca. 8 to. Die beiden Portale mit einer Höhe von 5.5 m wurden mit verankerten Betonsockeln fundiert. Die gesamte Ankerlänge beträgt 98 m.

Alpiner Ingenieurbau, Infrastrukturbauten

Hängebrücke Ars, Ferrera

 

2018

Gemeinde Ferrera

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
125'000 Fr.

Die Fussgängerbrücke ist Bestandteil des Rundwanderwegs Innerferrera. Beim vorliegenden Bauwerk handelt es sich um eine Hängebrücke mit einer Spannweite von ca. 68.5 m. Im Auftrag der Firma Steimändli GmbH projektierte die tur gmbh die Brücke.

 

Brückenlänge: 68.5 m
Brückenbreite: 0.90 m
Max. Seilkräfte: 766 kN
Gewicht Brücke: 7.5 to
Tragseile: 4 Spiralseile
Seildurchhang: f=1.50
Differenz Widerlager: 4.00 m
Beton Widerlager: 10 m3
Stahlelemente: 28 Stück à 2.5 m
Mikropfähle /Zuganker:
154 m, Bohrung 105 mm, GEWI 35 und Spiralseilanker 22.5

Alpiner Ingenieurbau, Infrastrukturbauten

Hängebrücke Ars, Ferrera

 

Jahr
2018

Bauherr
Gemeinde Ferrera

Projektierung/Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
125'000 Fr.

Die Fussgängerbrücke ist Bestandteil des Rundwanderwegs Innerferrera. Beim vorliegenden Bauwerk handelt es sich um eine Hängebrücke mit einer Spannweite von ca. 68.5 m. Im Auftrag der Firma Steimändli GmbH projektierte die tur gmbh die Brücke.

 

Brückenlänge: 68.5 m
Brückenbreite: 0.90 m
Max. Seilkräfte: 766 kN
Gewicht Brücke: 7.5 to
Tragseile: 4 Spiralseile
Seildurchhang: f=1.50
Differenz Widerlager: 4.00 m
Beton Widerlager: 10 m3
Stahlelemente: 28 Stück à 2.5 m
Mikropfähle /Zuganker:
154 m, Bohrung 105 mm, GEWI 35 und Spiralseilanker 22.5

Alpiner Ingenieurbau, Infrastrukturbauten

Testsolaranlage Totalp, Davos

 

2017

Elektrizitätswerke des Kantons Zürich

Projektleitung
Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften

Projektierung / Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
150'000 Fr.

Die ZHAW erstellte zusammen mit der EKZ eine Photovoltaik-Versuchsanlage auf der Totalp in Davos. Die tur gmbh war für die Planung der Tragkonstruktion sowie die Baubegleitung dieser Testanlage verantwortlich.

Die Anlage ist nach Süden ausgerichtet und verfügt über sechs Anlagensegmente. Die Tragkonstruktion ist so konzipiert, dass beliebige Neigungswinkel zwischen 30° und 90° gewählt werden können. Die Segmente wurden so ausgelegt, dass ein direkter Vergleich von monofazialen und bifazialen Modulen mit jeweils gleichen Anstellwinkeln möglich ist und die Beschattung der Modulrückseite minimiert wird.

Alpiner Ingenieurbau, Infrastrukturbauten

Testsolaranlage Totalp, Davos

 

Jahr
2017

Auftraggeber
Elektrizitätswerke des Kantons Zürich

Projektleitung
Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften

Projektierung / Bauleitung
tur gmbh Davos

Bausumme
150'000 Fr.

Die ZHAW erstellte zusammen mit der EKZ eine Photovoltaik-Versuchsanlage auf der Totalp in Davos. Die tur gmbh war für die Planung der Tragkonstruktion sowie die Baubegleitung dieser Testanlage verantwortlich.

Die Anlage ist nach Süden ausgerichtet und verfügt über sechs Anlagensegmente. Die Tragkonstruktion ist so konzipiert, dass beliebige Neigungswinkel zwischen 30° und 90° gewählt werden können. Die Segmente wurden so ausgelegt, dass ein direkter Vergleich von monofazialen und bifazialen Modulen mit jeweils gleichen Anstellwinkeln möglich ist und die Beschattung der Modulrückseite minimiert wird.

Alpiner Ingenieurbau, Ankerprüfungen

Merkblatt zur Anwendung der erweiterten Zugprobe

 

2014

Abteilung Gefahrenprävention, Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Autor
Reto Störi, tur gmbh Davos

Begleitung
BAFU, Reto Baumann, Abteilung Gefahrenprävention

Review
EKLS, Stefan Margreth, SLF (Forschungseinheit Warnung und Prävention)

Merkblatt

Die tur gmbh ist ihr Fachspezialist für Ankerprüfungen von Schutzbauten. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) entwickelte die tur gmbh ein neues Prüfverfahren für die Beurteilung der Tragreserve von Ankern. Seit 10 Jahren hält die tur gmbh Referate an Fachtagungen und unterstützt die Expertenkommission für Lawinen und Steinschlag (EKLS) bei Fragen zur Ankertechnik und Ankerprüfungen.

Das Prüfverfahren (EZP) erlaubt unter kleinen Prüfkräften eine Aussage über die vorhandenen Tragreserven eines Ankers zu machen. Mit der EZP kann die Qualität bzw. die Trgreserve eines Bauwerkankers beurteilen werden.
Das neue Prüfverfahren basiert auf einer vorgängig mit Ausziehversuchen nach SIA Norm 267/1 bestimmten Referenzkurve. Durch den direkten Vergleich zwischen den Kraft-Verschiebungskurven aus der erweiterten Zugprobe und der Referenzkurve kann die Tragreserve bestimmt werden.

Alpiner Ingenieurbau, Ankerprüfungen

Merkblatt zur Anwendung der erweiterten Zugprobe

 

Jahr
2014

Auftraggeber
Abteilung Gefahrenprävention, Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Autor
Reto Störi, tur gmbh Davos

Begleitung
BAFU, Reto Baumann, Abteilung Gefahrenprävention

Review
EKLS, Stefan Margreth, SLF (Forschungseinheit Warnung und Prävention)

Die tur gmbh ist ihr Fachspezialist für Ankerprüfungen von Schutzbauten. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) entwickelte die tur gmbh ein neues Prüfverfahren für die Beurteilung der Tragreserve von Ankern. Seit 10 Jahren hält die tur gmbh Referate an Fachtagungen und unterstützt die Expertenkommission für Lawinen und Steinschlag (EKLS) bei Fragen zur Ankertechnik und Ankerprüfungen.

Das Prüfverfahren (EZP) erlaubt unter kleinen Prüfkräften eine Aussage über die vorhandenen Tragreserven eines Ankers zu machen. Mit der EZP kann die Qualität bzw. die Trgreserve eines Bauwerkankers beurteilen werden.
Das neue Prüfverfahren basiert auf einer vorgängig mit Ausziehversuchen nach SIA Norm 267/1 bestimmten Referenzkurve. Durch den direkten Vergleich zwischen den Kraft-Verschiebungskurven aus der erweiterten Zugprobe und der Referenzkurve kann die Tragreserve bestimmt werden.

Alpiner Ingenieurbau, Ankerprüfungen

Ankerprüfungen allgemein

 

seit 2010

Kantone, Gemeinden, Rhätische Bahn, Private (z.B. Kraftwerke)

Die tur gmbh ist ihr Spezialist für Ankerprüfungen in schwierigem Gelände. Ankerprüfungen für Lawinen- und Steinschlagverbauungen oder Netzverspann an Felswänden stellen hohe Anforderungen an die Prüfanlage und Personal. Seit 2010 prüfen wir jährlich ca. 100 Anker in den Gebirgskantonen. Unser Fachwissen geben wir gerne weiter und unterstützen auch Dritte bei der Interpretierung von Resultaten (Bruchlasten, Tragreserven etc.)

Im Rahmen einer Projektierung machen wir nicht nur die Ausziehversuche nach SIA 267/1 im Feld, sondern Erstellen einen Prüfbericht und machen Empfehlungen zu den Ankerlängen und zum Verankerungssystem, sowie Einbau.
Nach erfolgtem Einbau der Bauwerksanker sind die Anker auf ihre Qualität zu prüfen. Nebst der Qualitätsprüfung (Zugprobe) nach SIA 267/1 bieten wir die Prüfung nach der erweiterten Zugprobe (EZP) an.

Alpiner Ingenieurbau, Ankerprüfungen

Ankerprüfungen allgemein

 

Jahr
seit 2010

Auftraggeber
Kantone, Gemeinden, Rhätische Bahn, Private (z.B. Kraftwerke)

Die tur gmbh ist ihr Spezialist für Ankerprüfungen in schwierigem Gelände. Ankerprüfungen für Lawinen- und Steinschlagverbauungen oder Netzverspann an Felswänden stellen hohe Anforderungen an die Prüfanlage und Personal. Seit 2010 prüfen wir jährlich ca. 100 Anker in den Gebirgskantonen. Unser Fachwissen geben wir gerne weiter und unterstützen auch Dritte bei der Interpretierung von Resultaten (Bruchlasten, Tragreserven etc.)

Im Rahmen einer Projektierung machen wir nicht nur die Ausziehversuche nach SIA 267/1 im Feld, sondern Erstellen einen Prüfbericht und machen Empfehlungen zu den Ankerlängen und zum Verankerungssystem, sowie Einbau.
Nach erfolgtem Einbau der Bauwerksanker sind die Anker auf ihre Qualität zu prüfen. Nebst der Qualitätsprüfung (Zugprobe) nach SIA 267/1 bieten wir die Prüfung nach der erweiterten Zugprobe (EZP) an.